München nach London – 19.2.2010: 
Wir sind im Landeanflug über das hell erleuchtete London, mit Blick auf Themse, Tower Bridge, London Eye, … am Megaairport London Heathrow gelandet.

Hong Kong – 20.-22.2.2010:
Mit einer der 8 Boeing 777-200ER der Air New Zealand sind wir von London nach Hong Kong geflogen. Leider war die Maschine ausgebucht und so haben wir die Economy-Class  in vollen Zügen zu spüren bekommen.
Flugzeit: 12:15 Entfernung: 10.338kmDer Anflug auf Hong Kong war beeindruckend. Vor allem, da der neue internationale Airport auf einer eigens aufgeschütteten Insel liegt.

20.2.2010 – Abend:
Um 20Uhr Ortszeit findet allabendlich am Hafen eine Lasershow statt. Alleine die Skyline der „Insel“ ist beeindruckend. Hier reihen sich Wolkenkratzer um Wolkenkratzer. Wenn man das von der Festlandseite so ansieht, wirkt diese Megametropole und die Skygrapper wie eine Art „Setzkasten“ – man kann es kaum glauben, dass diese Häuser 20 Stockwerke und mehr aus dem südchinesischem Meer ragen.
Nach diesem Spektakel sind wir zum Nightmarket spaziert. Einkaufshölle pur!
Übrigens, das Hotel ist sehenswert, sehr stylisch.

21.2.2010:
Die Stadtrundfahrt führte uns auf die Insel mit Blick auf die Skyline von Hong Kong. Bis zu 400m erheben sich die Bürogebäude, aber seht selber – hier gehts zu den Fotos.
Auf der Insel wurde in den 60er Jahren der Film „Das Leben der Suzi Wong“ gedreht. Ich glaube, den Film habe ich zehnmal gesehen (natürlich nur wegen der Stadt). Anschließend war eine Bootsfahrt am Hafen am Programm. Filmen mit Bruce LeeSean Connery, usw. diente der Jachthafen von Aberdeen  zur Kulisse.
Danach gings in die Shoppingstraßen von Hong Kong. Auf jeden Fall hat vermutlich jeder Einheimische am Sonntag Nachmittag Zeit und Lust einkaufen zu gehen.
Ein vorzügliches Fischrestaurant ist das „Chuk Yuen Seafood Restaurant“ in der Kimberley Road.
Im Felix (Bar) im 28.Stock des „The Peninsula“ gibt es ein Traumpanorama auf die Skyline der Insel.

22.2.2010:
Leider plagen uns die Jetlag-Symptome noch immer. haben gerade noch das Frühstück geschafft.
Danach ging es ins Kong Kong Art Museum – tolle Gegenwartskünstler und viel altes Zeug. Der Shop war echt verführerisch – aber die Koffer sind jetzt schon zum bersten voll.
Um 16:00 gings zum Airport und weiter nach Auckland auf Neuseeland’s Nordinsel.
Auf 10.044m, genau über dem Äquator um 00:00 bei einer Geschwindigkeit von 888km/h und einer Außentemperatur von -44°C feierten wir Birgit’s Geburtstag mit Champagner und einem Kuchen aus der Firstclass. Wenn wir Morgen nach Rarotonga über die Datumsgrenze fliegen, wird dies zu einem 48-Stunden Fest. Die nicht wissen wie Jung Birgit geworden ist, denen darf ich eines sagen, es ist eine „Schnapszahl“!

Auckland – 23.2.2010:
Flugzeit: 10:32 Entfernung: 9.203km
Diese Stadt hat wirklich einen tollen Flair. Kleine Skyline und der größte Teil der Stadt besteht aus Einfamilienhäusern. Neuseeland hat 700.000 Segelschiffe bei 3,6 Mio. Einwohner.
Jetzt freuen wir uns auf Rarotonga und auf das Ausschlafen. 12 Stunden Zeitunterschied die nagen langsam am Power.
Darum ist der Bericht über Auckland eher kurz – einfach für alles zu müde.

Rarotonga – 23. bis 27.2.2010:
Flugzeit: 3:55 Entfernung: 3.015km – Ankunftszeit 02:40
Es ist schon ein tiefgreifendes Gefühl wenn man nach 42Jahren endlich da ankommt, wovon man sooft geträumt hat. Sogar zu dieser unchristlichen Zeit wurden wir von einer Livemusik und mit Blumenkränzen empfangen.
Nach einem Frühstück mit exotischen Frücht(ch)en ging es an den Strand, der eigentlich neben dem Frühstückstisch ist – aber seht selber – Fotos.

24.2.2010
Gestern Abend haben wir uns die „Island Night“ gegeben – eine Art Tiroler Abend auf Rarotonga. Eine bildhübsche Südseelady hat mich zum Gästetanz eingeladen und Birgit wurde von einem strammen Südseeinsulaner auserkoren. Beide waren zwar noch Volksschüler aber voller Begeisterung in ihren Tänzen. 
Heute besuchten wir im Nachbarhotel Edgewater Roland Neururer besucht. Roland lebt bereits seit 17 Jahren auf Rarotonga und ist mit einer Cooki verheiratet. Sie haben zwei Söhne, Christopher (4) und Roland jun. (14). Roland sen., gebürtiger Arzler und Voksschulkollege von Birgit, ist im Edgewater, dem größten Hotel auf den Cooks, Food & Beverage Manager. 
Von Roland wurde uns bestätigt, dass es in der Regenzeit – und die ist derzeit – wirklich regnet und die Sonne sich nur kurz blicken lässt. Damit gibt es viel Zeit zum entspannen und ….

25.02.2010
Heute machten wir eine Safari-Tour rund um die Insel. Von Wasserfällen, Fauna und Flora bis hin zu Kultstätten haben wir alles gesehen. 

26.02.2010
Roland, Birgit’s Schulkollege aus Arzl im Pitztal hat uns ins Edgewater zum Mittagessen eingeladen. Sein Jüngster, Christopher (4 Jahre) wird sicherlich einmal Hoteldirektor, er hat jetzt schon das ganze Personal im Griff bzw. hält es auf Trapp. 
Abends besuchten wir Mii, Roland sen, Roland jun. und Christopher in ihrem Haus. Birgit und Roland tauschten Erinnerungen an ihre Kindheit und die Zeit, wo sie gemeinsam im Gastgewerbe gearbeitet haben, aus. War ein sehr sehr netter Abend!

27.02.2010
Obwohl hier die Uhren wirklich langsamer gehen ist uns heute nicht unbedingt langweilig. Um 3:00 Ortszeit (14:00 Tirol) wurden wir nach einer Tsunami-Warnung in die Berge gebracht. Es war optimal organisiert und wir hätten eigentlich eine tolle Aussicht auf das Geschehen gehabt. Gott sei Dank war die Tsunami-Welle auf den Cook so klein, dass wir gar nichts bemerkt haben. Auch waren am Strand keinerlei Anzeichen einer größeren Welle zu sehen.
ALSO keine Angst uns geht es gut und wir sind soeben in Aitutaki gesund und wohlauf angekommen.

Aitutaki – 27.2. bis 2.3.2010:
Flugzeit: 00:45 Entfernung: 225km
Leider hat die „schönste Lagune der Welt“ im Anflug nicht smaragd und türkis geleuchtet, so wie sie in vielen Fotos zu sehen ist – Regenzeit. Aber für Morgen wurde bereits Sonnenschein vorhergesagt.
Das Hotel ist der absolute Hammer – es hat 2009 erneut den Preis für das „Leading Hotel“ erhalten – hier gibts mehr zu sehen.

28.02.2010
Strahlend blauer Himmel, so hat uns heute der Herrgott beschenkt. Eigentlich eh klar, es ist Sonntag und brave Menschen gehen in die Kirche. Auch wir waren in der Sonntagsmesse. War wirklich ein Erlebnis, vor allem die Kinder und die behütetten Frauen (ich meine mit Hut). Normalerweise dauert ein Gottesdienst an die zwei Stunden – wir hatten Glück und mussten nur eine Stunde ausharren, wobei zwei Stunden sicherlich keine Qual gewesen wären. Wir haben zwar nichts verstanden aber die mehrstimmigen Gesänge waren beeindruckend.
Den Rest des Tages haben wir am Strand, an der „Black Rock Bar“ und auf unserer Terrasse verbracht.

01.03.2010
Heute war eine Lagunen-Fahrt auf dem Programm. Die Beschreibungen in den div. Prospekten und Reiseführer haben schon einiges versprochen, aber bei weitem nicht das zu Papier gebracht was uns widerfahren ist. Wir haben hunderte verschiedene Blautöne (Himmel und Wasser) und Grüntöne (Palmen und Vegetation) gesehen. Die Lagune von Aitutaki zählt sicherlich zu den schönsten auf der Welt. 
Schade, dass die Digitalkamera die Farben nicht so toll wiedergeben kann, wie sie in der Realität sind. Ich kann euch versprechen, die Farben auf den Fotos sind nicht nachbearbeitet, im Gegenteil, bei weitem nicht so wie wir sie erleben durften.
Trotz Sonnenschutzfaktor 30 und mehrmaligem eincremen hat uns die Sonne ein leuchtendes Rot auf unsere Haut gezaubert. Aber Morgen stehen wieder einige Flugkilometer auf dem Programm.

Tahiti – Mehrmals

02.03.2010
Mit einer der 7 ATR 72-500 der Air Tahiti sind wir von Rarotonga auf den Cook Islands nach Tahiti in Französisch Polynesien geflogen. 
Flugzeit: 03:15 Entfernung: 1.150km
Frankreich ist zu spüren. Man sieht Menschen mit Baguette unter dem Arm, die Gendarmerie ist allgegenwärtig …und die Arroganz. Dafür war das Hotel eine absolute Überraschung. Wir hatten ein biederes Flughafen-Hotel erwartet und sind in einem tollen Schuppen gelandet. Riesenpool mit Poolbar direkt vor dem Zimmer und ein exquisites Restaurant. Die Rezeptionistinnen könnten direkt von einer Misswahl kommen und die Boy’s sind nur mit einem Lendenschurz bekleidet, was wiederum Birgit sofort aufgefallen ist. Aber seht die Fotos.
In dieser Karte seht ihr die Ausdehnung Französisch Polynesiens im Vergleich zu Europa – KarteSamstag, 

20.03.2010
Wir sind früher als geplant von Moorea nach Tahiti gefahren. Die Überfahrt mit der Fähre, 30Min. und 17km hätte ja nicht aufregend, im Vorhinein wohlbemerkt ausgesehen, aber diese erwiesen sich für mich als sehr kritisch. Als alte Seefahrer sind wir ja ganz Vorne gesessen und haben die ersten Wellen als interessant empfunden, aber nach 10Min mussten wir nach Hinten flüchten ansonsten hätte das Frühstück nochmals das Tageslicht gesehen. 
Das Hotel Manava Suite Resort ist wirklich super. Wir haben den Sonnenuntergang im Pool bei einem(„?“) Bier genossen und sind danach in das Hotelrestaurant vorzüglich essen gegangen.
Um 03:30 war dann Tagwache, da der Flug nach Nuku Hiva schon um 06:00 angesagt war.

Rangiora – 3. bis 6.3.2010:
Die Insel zum entspannen. Hier merkt man, dass die Uhren langsamer gehen. Drei Meter von der Beachsite-Bungalowtür beginnt das Schnorchelparadies.
Ein echtes Paradies von Ruhe und Verträumtheit. Zum Schnorcheln ideal, da die Korallenbänke mit unzähligen Fischen direkt vor dem Bungalow beginnen. Es gibt nur sehr wenig Hotels auf diesem größten Atoll von Französisch Polynesien. Hier haben wir zwei Franzosen aus dem Elsass, Maragreth und Marc kennen gelernt. Margareth ist seit drei Monaten in Pension und Marc ist die Nummer Zwei beim Polynesischen Zoll. Sie wohnen seit einem halben Jahr in Tahiti und sind auf ein verlängertes Wochenende nach Rangiora geflogen.
Für uns geht es jetzt via Tahiti auf Huahine, wo wir am Sonntag mit dem Segeltörn starten. In dieser Woche werden wir vermutlich nicht Online gehen können.

Huahine – 6. bis 7.3.2010:
Das Hotel liegt ganz abgelegen in einer Bucht und ist nur mit dem Boot erreichbar. Lediglich die Overwater-Bungalows sind von der Ferne zu sehen. Ein ideales Plätzchen um zu entspannen und für Honeymoon. 
Hinter den Overwater-Bungalow erheben sich die Berge von Raiatea und Taha’a. Diese beiden Inseln werden wir mit dem Katamaran erkunden.
Das Hotel „Te Tiare Beach Resort“ gehört zu der Hotelgruppe „South Pacific Management“ wo wir auch in deren Hotels auf Tahiti, Bora Bora und Moorea untergebracht sein werden.

Segeltörn – 7. bis 14.3.2010:
Wir starten in Huahine, fahren nach Raiatea, weiter nach Taha’a und werden den Segeltörn in der Lagune von Bora Bora beenden.

Sonntag, 07.03.2010 – Huahine:
Der Tag startete bei strömenden Regen und wir hatten ein mulmiges Gefühl für den Segeltörn. Aber wenn „Engel reisen wird das Wetter sich weisen“ – und so war für die folgenden Tage strahlend blauer Himmel angesagt.
Wir fuhren mit dem Katamaran unter Kapitän Gilles und dem Ersten Offizier Noeline – die Gattin des Kapitäns, in den Süden der Insel. An einem traumhaften Schnorchelplatz ankerten wir und ab ging’s ins Wasser. Hier bin ich zum ersten mal in Wassertiefen geschnorchelt, wo ich nicht mehr stehen konnten und rd. einen Kilometer zum Boot zurück geschwommen. Anschließend gab es an Bord das Abendessen. Das Essen ist ausgezeichnet.

Montag, 08.03.2010 – Huahine und Raiatea:
Nach einem Schnorchelgang passierten wir den Lagunengürtel und segelten zu der rd. 40km entfernten Insel Raiatea. Auf hoher See fing Gilles einen Fisch „Bonit“ mit rd. 10 kg. Der Fisch ist köstlich Noeline bereitet in gerillt, roh und gekocht auf. Traumhaft einen frischen Fisch zu essen. Apropos Essen – Noeline kocht ausgezeichnet und verwöhnt uns. 

Dienstag, 09.03.2010 – Raiatean – Taha’a:
Es war der Aktivtag. In der Früh starteten wir mit dem Beiboot zu einer kleinen Insel direkt am Riff. Dort wanderten wir auf den Riff und konnten auf der Lagunenseite im Aquarium schwimmen. Hier sahen wir auch kleine Riffhaie und Stingrais. Am Nachmittag besuchten wir die Maori-Kultstätten. Raiatea liegt genau in der Mitte des Ozeanischen Dreiecks. Dieses Dreieck ist bestimmt durch die Inseln Hawaii – Neuseeland – Osterinsel, und genau da in der Mitte liegt Raiatea. Weiter ging es in den polynesischen Urwald. Leider regnete es zuvor stark und so wurde diese zweistündige Wanderung zur Schlammschlacht. Unser Guide, ein gebürtiger Westafrikaner war einfach super, hat aber das beste daraus gemacht und mit viel Schmäh uns die Flora dieser faszinierenden Landschaft näher gebracht.
Am Abend setzten wir nach Taha’a über, wo wir am Abend eine Polynesische Veranstaltung besuchten. 

Mittwoch, 10.03.2010 – Taha’a:
Shopping ist angesagt und besuch einer Perlenfarm – Südsee-Perlen in Größen bis zu 13,5 mm und in allen Farben (Silber, Rot, Blau, Grün, Schwarz) wurden uns präsentiert. Drei Perlen von Aubergine bis Grün sind nun mit uns unterwegs nach Tirol. Mittags fuhren wir zu einem kleinen Motu (Insel), schwammen im großen Aquarium und Franz schnorchelte gleich vom Schiff zum Motu, durch unzählige Korallenbänke. Gilles und Noeline bereiteten inzwischen ein Südsee Picknick vor. Aus Palmwedel fertigten wir unsere Teller, saßen unter Palmen und die Tisch- und Buffet-Deko war im Tahiti Style. Wir genossen noch viele Stunden einsam auf der Insel schnorchelnd und schwimmend und wir waren auch auf Krebsjagd.

Donnerstag, 11.03.2010 – Taha’a und Raiatea:
Morgens um 08:00 waren wir schon in Raiatea’s Hauptstadt Uturoa zum Shoppen. Eine kleine verschlafene Stadt mit zwei Einkaufsstraßen, aber alles für tägliche Leben ist hier erhältlich, die Auswahl ist dementsprechend Klein. Danach ging’s nach Taha’a zum schnorcheln und abkühlen in den Pazifischen Ozean.

Freitag, 12.03.2010 – Taha’a und Bora Bora:
Nach dem Frühstück ging es gleich mit dem Beiboot zur Küste wo wir eine Vanille Plantage besichtigten. Als wir ankamen, empfing uns gleich ein älteres Ehepaar, Alain und Christina, das anläßlich eines Segeltörns vor 25 Jahren hier strandete. Er Franzose und sie eine Schweizerin. Sie haben das ganze Anwesen, das in der Bucht Hurepiti liegt selber gerodet und ein äußerst idyllisches Plätzchen geschaffen. Kleine offene Häuser/Hütten die verschiedene Zwecke erfüllen und alle eingerichtet wie am es nur in „Living at Home“ findet. Anschließend ging der Hausherr mit uns in den Garten, eigentlich Park. Bäume und Sträucher die sie vor 20 Jahren pflanzten verwandeln diesen Garten zu einem Botanischen Garten mit an die Hundert verschiedenen Arten und zu allen hat Alain eine Story, ein wandelndes Lexikon. Faszinierend haben wir seinen Worten zur Vanille Produktion gelauscht. Die ganze Vanille-Plantage blüht nur an einem Tag und da müssen alle Blüten händisch bestäubt werden. Nur in Mexiko, so erzählt er uns, wird diese Bestäubung von Kolibris und Insekten gemacht.  Nach den zwei Stunden im Garten und in der Plantage fuhren wir in seinem Land Rover quer durch die Insel, hielten an Plätzen wo besondere (Heil)Pflanzen wachsen, fuhren zu imposanten Aussichtspunkten und hatten die Chance echte Goldmedaillien-Taha’a Vanille zu kaufen. Am Nachmittag war die Überfahrt nach Bora Bora angesagt. Für die rd. 20km benötigten wir teils nur segelnd zwei Stunden.

Samstag, 13.03.2010 – Bora Bora:
Ein absolut geiler Tag!
In der Früh fuhren wir gleich mit dem Katamaran zum Pass, so wird die Stelle genannt, wo der Riff-Ring unterbrochen ist und Schiffe von der Lagune ins offene Meer und umgekehrt fahren können. Drei Delphine begleiteten uns kurz, bis sie wieder umkehrten und ins offenen Meer schwammen. 
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Beiboot ging es ins Wasser zum Schnorcheln – mit Haien, Schwarzflossen Haie und Lemon Haie. Ich hätte mir nie gedacht, dass wir das einmal sehen bzw. sogar ins Wasser springen würden. Die Schwarzflossen Haie kreisten um uns herum und die Lemon Haie (bis zu 3m) schwammen am Boden – aber seht selber die Bilder.
Ok, wir haben uns gedacht das war das Highlight dieser Reise, aber getäuscht. Wir segelten am späten Vormittag durch die Lagune von Bora Bora. ATEMBERAUBEND!
Es ist so schön, dass ich dafür keine Worte finde, du stehst an Deck, spürst nur den Wind und diese Kulisse. Wenn ich ehrlich sein darf, ich habe geweint. Momente die dir den Atem rauben – unfassbar schön.
Vor einem Motu auf der Ostseite Bora Bora’s ankerten wir und es war schnorcheln im türkiesfarbenen Wasser angesagt. Noeline, die Chefin an Bord entdeckte rd. 50m vor dem Schiff Rochen. Wir schnorchelten hin und es bot uns ein außergewöhnliches Schauspiel. Eine Gruppe von 16 Eaglerais (Rochen) schwammen unter uns und dollten herum. Trotz ihrer Größe sind es graziöse Geschöpfe voller Anmut und Mystik.
Mit einem hervorragenden Abendessen ging dieser, leider schon letzter Tag an Bord, ein Tag des „Luftmangels“ zu Ende.Sonntag, 14.03.2010 – Bora Bora:
Da wir auch einen Sonnenaufgang fotografieren wollten, der bereits um 06:07 stattfindet, habe ich den Weckdienst an Bord übernommen. Auf Grund der verschiedenen Sprachen an Bord, haben wir uns für das Kikeriki als Weckruf entschieden. Also schrie Gockel Franz um 06:00 lauthals Kikerikie und eröffnete damit auch bei den Hähnen an Land das morgendliche Schauspiel.
Um 08:00 verabschiedeten wir uns von der Crew, Noeline und Gilles sowie den anderen Passagieren. 

Bora Bora – 14. bis 17.3.2010:
Unser Hotel liegt genau in der Lagune, die ich vorhin beschrieben habe. Vom Bett unseres Premium Overwater Bungalow aus sehen wir die Lagune und die imposanten Berge Bora Bora’s. Durch die Fenster (nach Unten) im Schlafzimmer, im Bad und beim Waschbecken können wir den Fischen zusehen. 

Mittwoch, 17.03.2010:
Das Pearl Beach ist wirklich eine tolle Anlage. Mitten in der Lagune, abgeschieden vom Trubel Vaipate’s, dem Hauptort auf Bora Bora und mit einem direkten Blick auf den Otemanu (727m) und den Pahia (661m). 
Morgens aufzuwachen, wenn die Sonne vom Otemanu über die Lagune durch das große Bungalowfenster flutet ist schon etwas besonderes. Auch direkt vom Bungalow in das türkiesfarbene Wasser zu steigen und in diesem Aquarium zu schwimmen erfreut das Herz jedes mal. Es ist schön, solche Eindrücke mit einem Partner wie Birgit zu genießen. Habe sie wirklich sehr lieb.
Wir hatten uns eigentlich einen Nobelort wie Porto Cervo erwartet, wo man Abends an den Einkaufsstraßen flanieren kann und in tollen Beachbars gemütlich einen Cocktail genießt. Aber das Urlauber-Leben spielt sich hier in den Resorts ab, die sich meistens auf Motu’s befinden.
Schön ist es, in der Nacht auf der Terrasse des Bungalows zu liegen und den Sternenhimmel zu beobachten. Nur hier auf der südlichen Halbkugel ist das „Kreuz des Südens“ zu sehen.
Heute geht es weiter in das 225km entfernte Moorea.

Moorea – 17. bis 20.3.2010:
Haben heute einen Suzuki Jeep ausgeliehen und die Insel umrundet – 60km. Die Insel hat die Form eines Herzens und ist von zwei großen Buchten, Baie de Cook und Baie de d’Opuneohu geprägt. Dazwischen kann man den Aussichtspunkt „Belevedere“ besuchen, wo einem ein herrlicher Blick auf die beiden Buchten erwartet.
Ich war heute an der Riffkante schnorcheln, leider hat der Bau der Overwater-Bungalows diese Riffkante sehr mitgenommen. Riesige Korallenstöcke sind abgebrochen.
Die Artenvielfalt an Fischen ist dadurch aber nicht geschrumpft. Nett war, ich habe einer ca. 1m großen Schildkröte zugeschaut wie sie in den Korallenstöcken nach Futter sucht.
Am letzten Tag, wo strahlender Sonnenschein war, konnte ich bei meinem Schnorchelgang erstmal den Riffabgrund sehen – ca. 10-15m geht es senkrecht hinunter.
Die Tiki Village Show war super, ist wirklich zu empfehlen – siehe Fotos.

Nuku Hiva – 21. bis 24.3.2010:

Sonntag, 21.03.2010:
Um 03:30 aufstehen und zum Flughafen Tahiti Faaa war schon eine Südseeinsulaner-Herausforderung. 
Die Marquesas mit Nuku Hiva sind wirklich anders. Der Flughafen liegt im Norden und das einzige Hotel auf der Insel ist im Süden. Wir mussten mit einem Geländewagen über einen 1200m hohen Pass fahren und mitten durch mystische Pinienwälder, dazwischen eigenartige Farnbäume und dann Palmen und Bananenbäume. Hier gibt es Wasserfälle mit 350m – aber leider hat es seit sechs Monaten nicht mehr geregnet und somit gibt es auch keine Wasserfälle zu besichtigen.

Montag, 22.03.2010:
Die halbtägige Tour (3h) mit dem Guide Richard war eine Fahrt ins Nachbartal und eine Stadtrundfahrt mit Geländewagen. Er hat uns viele Bäume und Sträucher erklärt, was bei mir hängen geblieben ist, es gibt auf Nuku Hiva 50 verschiedene Mangosorten. 
Im Hauptort Taiohae, wo sich auch das einzige Hotel der Insel befindet leben rund 2500 Menschen der 4000 Insulaner. 
Danach ging es in den Pool zum abkühlen. In Tahiti ist das größte Pool Französisch Polynesiens und hier wird wohl das Kleinste sein. Gerade einmal sechs Brustschwimmtempos lang.

Dienstag, 23.03.2010:
Vormittag war ein Spaziergang in den Ort angesagt. Birgit wollte unbedingt Fotos von Steinskulpturen am Strand. Danach ging es in den Pool und es gab wieder einmal ein Hinano (das Tahiti Bier mit der tollen Südseeinsulanerin auf dem Etikett). Ich denke der Umsatz von Hinano wird nach unserer Abreise in den Keller rasseln.
Morgen beginnt die Heimreise. Zuerst müssen wir wieder nach Tahiti. Von dort fliegen wir mit einem Airbus A340 der Air Tahiti Nui nach Los Angeles, wo wir einen Tag bleiben. 

Los Angeles – 25. bis 26.3.2010:
Flugstrecke 6.606km und 8:10 Flugzeit
LA ist wirklich eine pulsierende Stadt. Die Menschen sind sehr zuvorkommend und absolut freundlich. Am Flughafen hat uns der Zöllner bei der Passkontrolle zuerst gefragt wie es uns geht und einen „Small Talk“ geführt – und dies bei einer riesen Warteschlange.
Das Renaissance Hotel ist direkt neben dem Kodak Theater, wo alljährlich die Oskar-Verleihung stattfindet am Hollywood Boulevard. Nach einem ausgiebigen Mittagessen und einen Jetlag-Schläfchen ging es zum Kodak-Theater und auf den Boulevard. Hier dreht sich alles um das Kino bzw. die aktuellen Filme. Vis a vis vom Hotel wurde gerade „Alice in Wonderland“ in 3D gezeigt und das ließen wir uns nicht entgehen.

Freitag, 26.03.2010:
Früh aufstehen und ab in die Stadt war angesagt – theoretisch – praktisch waren wir Saumüde und hatten so unsere Startschwierigkeiten. Aber um 10:00 stiegen wir in den Hotel-Lincoln ein und machten eine dreistündige Stadtrundfahrt mit eigenen Chauffeur.
Zuerst fuhren wir zum Hollywood-Zeichen, vorbei an tollen Villen mit astronomischen Grundstückspreisen.  Anschließend fuhren wir zum Rodeo Drive, der Straße wo die Reichen zum Shoppen gehen. Hier durchzuschlendern und in die Geschäfte zu schauen hat schon etwas. Gerade wie wir wieder in unseren schwarzen Lincoln stiegen hat ein Filmstar hinter uns geparkt. Direkt am Rodeo Place ist das Hotel, wo „Bretty Woman“ gedreht wurde. 
Weiter ging die Fahrt zum Santa Monica Pier, wo wir ein letztes Mal den Pazifischen Ozean sahen und das Treiben am Pier genossen. Das waren drei Stunden, die Wege und der Verkehr sind einfach anders.
Um 13:00 ging’s zum International Airport von Los Angeles.
Der Airport ist wirklich beeindruckend – Airport
Der Check In ist sehr umfangreich und überall steht man in der Schlange. Um 17:00 starteten wir in einer Boeing 747-400Richtung London wo wir um 10:00 landeten und um 13:00 nach München folgen.

Das war unser Trip rund um den Erdball mit 46.351 Flugkilometer, vielen traumhaften Plätzen und unzähligen atemberaubenden Momenten.
Wir hoffen, unser Versuch euch unsere Eindrücke, Infos und  Stimmungen während der letzten 6 Wochen ist geglückt.

Schön wieder Daheim zu sein.

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